Über intrinsic

Menschen lernen dann am besten, wenn sie wirklich wollen. Der Begriff «intrinsisch» bedeutet «von innen her kommend» und «aus eigenem Antrieb». Genau das ist die Philosophie von intrinsic.

Das lustvolle Lernen steht im Zentrum – nicht ein Müssen. Ein Bewusstsein zur Selbstbestimmung wird gefördert: Eigene Ziele stecken und verfolgen. Die Lern-Coaches begleitet den Lernprozess und bringen den Lernenden eine wertschätzende Haltung entgegen. Zeiträume werden gemeinsam festgelegt, um Struktur und Unterstützung zur Selbstorganisation zu geben. Lernende im direkten Umfeld unterstützen sich gegenseitig.

Fünf Punkte

Fünf Punkte für die Bildung der Zukunft sind zentral:

1.

Intrinsische Motivation. Menschen lernen erfolgreich, wenn sie aus sich selbst heraus motiviert sind. Dies geschieht, wenn das Lernumfeld konsequent auf intrinsische Motivation setzt. Sowohl Kinder wie auch Erwachsene lernen besser ohne Druck und Belohnung von aussen (extrinsische Motivation), denn sie stecken voll Neugier und Tatendrang. Somit folgt der Lernende dem ganz eigenen Lehrplan: Nur dann wird Bildung den vielfältigen Interessen, Lernmethoden und sozialen Bedürfnissen des jeweiligen Individuums gerecht.

2.

Mit Freude Lernen. Die Lernumgebung, soll ein Ort sein, wo man gerne hingeht. Ausgangspunkt ist immer die natürliche Lust am Lernen. Dennoch werden Grenzen gesetzt, insbesondere im Hinblick auf das gelingende Zusammenleben mit anderen Menschen. Dabei ist vor allem das Experimentieren ein wichtiger Teil des Lernens: Wo immer möglich, übernehmen die Lernenden nicht fertige Formen sondern sind Weltentdecker. Am besten erfährt man die Welt am echten Objekt.

3.

Gute Beziehungen. Die Beziehung zwischen Lernenden und Lernbegleiter ist zentral. Es ist belegt, dass man besser lernt, je stärker man sich in der Gemeinschaft aufgehoben fühlt. Das soziale Miteinander wird trainiert.
Lernen und Kreieren in Zusammenarbeit mit anderen ist ein treibender Faktor bei Kindern und Erwachsenen. Bei der Bildung der Zukunft lernen Kinder oft von Kindern, Erwachsene oft von Erwachsenen – aber auch Erwachsen von Kindern.

4.

«Ownership»-Kultur. Bei der Schule der Zukunft setzen Behörden, Eltern und andere Stakeholder lediglich einen groben Rahmen. Darin gestaltet das Team der Lehrpersonen und die Lernenden die Schule selbst. Damit erkennen sich die Beteiligten in «ihrer» Schule wieder, prägen diese direkt und stehen persönlich in der Verantwortung.
Auch in Unternehmen ist die «Ownership-Kultur» entscheidend. Zunehmend flache Hierarchien funktionieren, weil sich Mitarbeitende mit ihrem Bereich identifizieren. Die logische Folge ist, dass die Mitarbeitenden die Verantwortung für ihr Lernen übernehmen und selbstorganisiert ihre Ziele verfolgen.

5.

Lern-Portfolio. Der Bildungsweg jedes Lernenden wird in seinem persönlichen Portfolio abgebildet: Dort werden individuelle Lernziele, Lernressourcen und Erfahrungen dokumentiert. Das Portfolio bildet eine laufend anpassungsfähige Struktur und gibt den Lernenden Halt und Orientierung: Mit dem Lernportfolio sammeln, prüfen, reflektieren und präsentieren Lernende ihren Prozess.

intrinsic

intrinsic braucht und gestaltet einen Paradigmenwechsel bei der Bildung. Wir leben in einer Zeit von ausserordentlich grossen Veränderungen. Die fortschreitende Digitalisierung und Automatisierung ist eine sichtbare Dimension davon. Zudem kommen mit Klima, Migration und Bevölkerungsentwicklung grosse Themen auf unsere Gesellschaft zu.

Die Welt braucht zunehmend selbständige Individuen, die aus eigener Kraft denken, einordnen und kreieren. Wie kann somit die kommende Generation auf Jobs vorbereitet werden, die heute gar noch nicht existieren? Wie auf Techniken, die erst noch entwickelt werden? Deshalb setzt intrinsic radikal auf intrinsische Motivation und dadurch auf Selbstorganisation, Selbstvertrauen und Entwicklung von Kompetenzen. Zudem ist es eine vertane Chance für die Gesellschaft, wenn die Menschen ihr Potenzial nicht entfalten und somit ihre Ressourcen nicht ausschöpfen können.

Freiheit beim Lernen versus Wettbewerb der Wirtschaft – ein Konflikt? Im Gegenteil, denn in den Schulen, welche bereits heute mit intrinsischer Motivation arbeiten, toben die Kinder nicht unkontrolliert im Raum umher, sondern sie sind in eine Schul-Gemeinschaft mit entsprechenden Regeln eingebunden. Kinder haben ausserdem einen grossen Drang, sich zu entwickeln – und etwas zusammen mit anderen zu machen. Zudem schneiden Absolventen solcher freien Schulen weit überdurchschnittlich ab in Bezug auf Selbstantrieb, Selbstorganisation und Selbstvertrauen. Weil der Mensch das Bedürfnis nach Gemeinschaft, Anerkennung und Sinn hat, werden die allermeisten einen geeigneten Beitrag für die Gemeinschaft leisten. Die Transformation der Bildung ist Teil des gesellschaftlichen Wandels.

Intrinsic erfindet die Schule nicht neu, sondern trägt vorhandene Erfahrungen in die Volksschule: Wissen, das in (Privat-)Schulen evaluiert und in der Forschung untersucht wurde, soll für die Volksschule zugänglich werden. Ganzheitliche Persönlichkeits-Entwicklung und Identifikation mit dem eigenen Lernprozess ist das Ziel. Potentiale entdecken und fördern. Intrinsic baut eine Brücke von den erfolgreichen «Labor-Schulen» zur Volksschule.


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